Internetangebot 'In Zukunft leben' des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

In Zukunft leben - Städte

Die Städte und Stadtteile, in denen wir in 20 Jahren wohnen, leben und arbeiten werden, sind heute bereits gebaut. Doch die Ansprüche an Versorgungseinrichtungen, an Infrastruktur und soziale Treffpunkte verändern sich. Wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Entwicklungen machen Veränderungen nötig, aber auch möglich. Die Anforderungen an die baulich-räumliche Umgebung müssen entsprechend angepasst, neu formuliert und umgesetzt werden: Städte in Bewegung.

Unterschiedliche Interessen

Doch wie wird darüber entschieden, welche Anpassungen vorgenommen werden? Welche Ressourcen für welche Projekte eingesetzt werden können? Es entstehen unterschiedliche Interessenlagen, die vielleicht miteinander vereinbar sind, sich vielfach aber auch widersprechen. Was erhält Priorität, was nicht? Wenn es um die Entwicklung von Städten und Gemeinden geht, muss ein guter Kompromiss gefunden werden zwischen den Interessen Einzelner und den Anforderungen aller an die langfristige Perspektive eines Stadtraums und seiner Umgebung.

Integrierte Stadtentwicklung

Stadtentwicklung umfasst dabei alle strukturellen Veränderungen des Wohnens, Arbeitens, und Versorgens, der Wirtschaft, der Erholung und des kulturellen Zusammenlebens. Diese Änderungen haben meist baulich-räumliche Wirkungen. Mal sind Quartiere "hip" und gewinnen neue Bewohner, mal verlieren ganze Städte an Attraktivität, Einwohnern und Unternehmen. Für die Stadtentwicklungsplanung, die einen integriertem Ansatz verfolgt, erfordert das zunächst eine fundierte Analyse. Dabei muss immer die gesamte Stadt, die gesamte Region im Blickfeld stehen, um diese zukunftsfähig zu gestalten. Neue Impulse und neue Instrumente für die Umsetzung der Maßnahmen sollen die gemeinsame Entwicklung fördern. An vielen Stellen benötigt der Wandel Unterstützung: in Form finanzieller Förderung oder der Entwicklung neuer "Werkzeuge", bei rechtlichen Belangen, der Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements oder der Initiierung von neuen Kooperationen zwischen privaten und öffentlichen Akteuren.

Video: Starke Städte in Europa


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